Praxisbeispiel · Eigenes BKDP-System · Wilhelmshaven
Was passiert mit Kundenanrufen, wenn gerade niemand persönlich ans Telefon gehen kann? Bei BK-DIGITAL-PARTNER haben wir dafür einen eigenen KI-Telefonagenten aufgebaut und in unseren betrieblichen Ablauf integriert. Hier zeigen wir den tatsächlichen Aufbau – keine Verkaufsdemo mit erfundenen Ergebnissen.
Die Ausgangsfrage
Ein eingehender Anruf soll nicht bei einer isolierten Gesprächsnotiz enden. Für die Bearbeitung braucht das Team nachvollziehbare Angaben, eine Zuständigkeit und einen nächsten Schritt. Genau diesen Übergang vom Telefonat zum strukturierten Vorgang haben wir für unseren eigenen Frontdesk umgesetzt.
So läuft der Prozess ab
- Anruf annehmen: Der Telefonagent nimmt das Anliegen im Gespräch entgegen.
- Angaben erfassen: Relevante Informationen wie Name, Firma, Anliegen, Dringlichkeit und Rückrufzeitfenster werden strukturiert abgefragt.
- Einordnen: Definierte Regeln unterscheiden Routineanliegen von Rückruf- oder Übergabefällen.
- Weitergeben: Ein Vorgang wird für die interne Nachbearbeitung festgehalten und über vorgesehene Benachrichtigungswege bereitgestellt.
- Menschliche Bearbeitung: Fälle mit Unsicherheit oder sensiblem Inhalt werden nicht als verbindliche Entscheidung der KI behandelt.
Welche Technik steckt dahinter?
Für die Gesprächsführung verwenden wir einen Voice-Agenten von ElevenLabs. Die Anrufanbindung erfolgt über unsere Telefonie-Infrastruktur. Für die strukturierte Weiterverarbeitung setzen wir Supabase als Datenbasis und Make als Integrationsschicht ein. So werden Gespräch und nachgelagerter Büroprozess voneinander getrennt. Die konkrete Verarbeitung richtet sich nach dem jeweils freigegebenen Ablauf.
Was ist tatsächlich nachgewiesen?
Der BKDP-Frontdesk wird im eigenen Unternehmen produktiv eingesetzt. Zentrale Abläufe wurden bei der Inbetriebnahme und bei späteren Anpassungen technisch getestet. Das zeigt, dass der beschriebene Aufbau nicht nur ein Konzept ist. Eine allgemeine Verfügbarkeitsgarantie oder messbare Zeitersparnis lässt sich daraus jedoch nicht ableiten. Solche Werte müssten über einen festgelegten Zeitraum separat gemessen werden.
Wo liegen die Grenzen?
Ein Telefonagent ersetzt keine fachliche Entscheidung. Verbindliche Preiszusagen, rechtliche Fragen, sensible Angaben und nicht eindeutig beantwortbare Fälle benötigen definierte Regeln und gegebenenfalls einen menschlichen Ansprechpartner. Vor einer Übertragung auf ein anderes Unternehmen müssen Datenflüsse, Berechtigungen, Anbieter, Kosten, Fehlerfälle und die Weiterleitung individuell geprüft werden.
Selbst ausprobieren
Sie möchten hören, wie sich ein KI-Telefonagent im Gespräch anhört? Nutzen Sie unsere interaktive Sprachdemo. Dabei handelt es sich um eine Demonstration der Gesprächsführung, nicht um einen Beleg für die Abläufe oder Resultate in Ihrem Unternehmen.
Wenn Sie eine vergleichbare Herausforderung im Betrieb haben, besprechen wir zunächst den bestehenden Telefon- und Rückrufprozess. Unverbindliches Orientierungsgespräch anfragen.
Stand: Oktober 2026 · Praxisbeispiel der eigenen BKDP-Infrastruktur
